Produktionshalle mit Maschinen aus der Schaumstoffindustrie Produktionshalle mit Maschinen

Lead Management im Maschinenbau: Albrecht Bäumer x FLYMINT

Wie FLYMINT für Albrecht Bäumer im Maschinenbau diverse mehrsprachige Nurturing-Strecken aufbaute, damit Interessenten sichtbar werden, Leads reifen und der Vertrieb mit besseren Gesprächsanlässen startet.

Einführung

Spezialmaschinen - spezielle Vermarktung

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Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG ist Weltmarktführer im Maschinen- und Anlagenbau für die Schaumstoffindustrie. International Spezialmaschinen verkaufen? Das läuft selten über einen schnellen Klick.
Technische Anforderungen. Lange Entscheidungswege. Viele Stimmen am Tisch.

Kurz: Im Maschinenbau wird aus digitalem Interesse nicht automatisch eine Anfrage.

Die Frage war klar: Wie kann digitales Interesse in einem belastbaren Lead-Management-Prozess sichtbar gemacht werden?
Gemeinsam mit FLYMINT entstand eine mehrstufige Lead-Management-Struktur in einem Marketing-Automation-System: vier Nurturing-Strecken, vier Sprachen, klare Content-Logik, definierte Lead-Kategorien und eine enge Verbindung zwischen Marketing Automation und Vertrieb.

Projektübersicht

Die Fakten im Überblick

Kunde Albrecht Bäumer GmbH & Co KG
Branche Maschinen- und Anlagenbau
Herausforderung Anonyme Interessenten im Maschinenbau sichtbar und vertrieblich nutzbar machen
Ziel Leads qualifizieren und bessere Gesprächsanlässe für den Vertrieb schaffen
Lösung Vier mehrsprachige EVALANCHE-Nurturing-Strecken mit Lead-Bewertung und Vertriebsübergabe
FLYMINT-Leistung Technische Umsetzung, Content-Logik, Testing, Auswertung und Vertriebslogik
Nutzen Mehr Kontext, bessere Priorisierung und weniger manuelle Nacharbeit

Die Ausgangslage

Interesse war da. Nur nicht greifbar.


Digitales Interesse an Bäumers Produkten war längst vorhanden. Über Website, YouTube und weitere Touchpoints informierten sich potenzielle Kunden über Maschinen, Services und Lösungen. Gute Zeichen. Aber gute Zeichen bringen wenig, wenn niemand erkennt, wer dahintersteckt und sich nur weitere Fragen ergeben.
  • Wer interessiert sich wirklich?
  • Für welches Thema?
  • Wie konkret ist der Bedarf?
  • Wann lohnt sich der nächste Schritt?
Bäumer brauchte deshalb nicht einfach mehr Mailings. Mehr Versand löst kein Vertriebsproblem.

Gefragt war eine klare Lead-Route für den Maschinenbau: Interessenten sichtbar machen, Kontakte reifen lassen und erst dann an den Vertrieb übergeben, wenn ein belastbarer Gesprächsanlass erkennbar ist.

Die Lösung

Vier Nurturing-Strecken


Keine Standard-Strecke. Keine Mailkette nach Schema F. FLYMINT baute für Bäumer vier klar getrennte Nurturing-Strecken. Jede Strecke griff ein anderes Interesse entlang der Customer Journey auf: service-nahe Themen, Optimierungsimpulse, digitale Fachinformationen oder konkreteren Bedarf. Zum Einsatz kamen:
  • Emails und Content-Bausteine
  • Whitepaper und Anwenderberichte
  • Downloadseiten und Formulare
  • Detailinformationen und Reminder
  • Sales-Fast-Lane-Einstiege für direkte Gesprächsanfragen
Entscheidend war nicht der Versand, sondern die Logik dahinter: Klickt ein Kontakt? Nutzt er ein Formular? Lädt er Inhalte herunter? Zeigt er Vertriebsinteresse? Jede Reaktion gab der Route eine Richtung. Anspruchsvoll war die Umsetzung: vierstufig, viersprachig, mit klaren Regeln. FLYMINT richtete die Strecken technisch ein, stimmte die Logik ab, legte Objekte an, passte Templates an und testete bis zum Start. Für Bäumer blieb der Aufwand steuerbar. Vorhandene Strategie- und Content-Bausteine kamen weiter zum Einsatz. FLYMINT machte daraus eine belastbare Struktur für Marketing Automation im Maschinenbau.

In der Übersicht

Der Lead-Nurturing-Prozess

Die Abbildung zeigt eine schematische Darstellung des Lead-Routing-Prozesses für Bäumer: vom Einstieg über Formular, Double-Opt-in und Content-Auslieferung bis zur Lead-Bewertung, Vertriebsbenachrichtigung und Auswertung.

In der Praxis lief das ganze so ab:

1. Einstieg:

Kontakte gelangten über klare Punkte in die Strecke, etwa über Formulare, Auslieferungsseiten oder bestehende digitale Touchpoints.

2. Double-Opt-in:

Nur bestätigte Kontakte liefen weiter. Sauberer Start statt Datennebel.

3. Relevante Inhalte:

Je nach Thema, Verhalten und Reifegrad erhielten Kontakte passende Inhalte.

4. Signale messen:

Klicks, Downloads, Formularnutzung und weitere Reaktionen machten Interesse greifbar.

5. Leads bewerten:

Kontakte wurden als A-Lead, B-Lead, X-Lead oder Sales-Fast-Lane-Kontakt eingeordnet.

6. Übergabe und Rückkopplung

Vertriebsnahe Kontakte gingen mit relevanten Profil- und Verhaltensinformationen an den Vertrieb. Die Bearbeitung blieb Teil der Route.



Das Ergebnis

Bessere Lead-Qualifizierung für den Vertrieb

Aus einzelnen digitalen Touchpoints entstand eine klare Lead-Route. Pro Strecke durchliefen mehrere hundert Profile die Workflows. Die Auswertungen zeigten, wer noch Zeit brauchte und wer schon nah am Vertrieb war.
Für das Marketing bedeutete das:
  • weniger manuelle Nacharbeit
  • bessere Auswertbarkeit von Downloads, Klicks und Formularen
  • wiederverwendbare Strukturen für weitere Kampagnen

Für den Vertrieb bedeutete das:
  • mehr Kontext vor dem Erstkontakt
  • bessere Priorisierung technischer Anfragen
  • klare Übergabepunkte zwischen Marketing und Vertrieb

Gerade im Maschinenbau zählt das. Erst mehrere Informationsschritte machen Bedarf sichtbar. Genau dort trennt sich Mailversand von Lead Management.
Portait von Elisabeth Steuber Portait von Elisabeth Steuber

Das Besondere an FLYMINT ist ihre gesamte Art und Weise zu arbeiten. Sie haben Spaß an der Sache, arbeiten gern mit anderen zusammen und scheuen sich auch nicht, die Kommunikation in die Hand zu nehmen. Wird es mal schwierig, denken sie lösungsorientiert und passen sich schnell an die herrschenden Herausforderungen an. [...] Insgesamt habe ich bei FLYMINT das Gefühl, einfach gut aufgehoben zu sein.

Elisabeth Steuber

Marketing Director - Albrecht Bäumer GmbH & Co. KG

Das Fazit

Aus digitalem Interesse werden bessere Gesprächsanlässe


Lead Management im Maschinenbau braucht mehr als digitale Touchpoints. FLYMINT machte Interesse sichtbar, bewertbar und anschlussfähig für den Vertrieb. Aus Klicks, Downloads und Formularen wurde kein Bauchgefühl, sondern eine klare Route. Die Komplexität blieb nicht bei Bäumer liegen: FLYMINT übersetzte den vierstufigen und viersprachigen Nurturing-Ansatz in eine funktionierende Marketing-Automation-Struktur mit Testing, Auswertung und Vertriebslogik.

Take Aways

Für Maschinenbau-Unternehmen

  • Lead Management braucht klare Übergabepunkte. Marketing entwickelt Kontakte so weiter, dass der Vertrieb mit Kontext startet.
  • Marketing Automation braucht Prozesslogik. Content, Datenlogik, Lead-Bewertung und Vertriebsbenachrichtigung müssen sauber zusammenspielen.
  • Komplexität braucht Verantwortung. Mehrsprachige Nurturing-Strecken funktionieren nur, wenn Strategie, Technik, Testing und Optimierung zusammengehören.
  • Lead Management lebt nicht vom Tool allein. Das Marketing Automation System liefert die technische Grundlage. Wirkung entsteht erst, wenn Strategie, Inhalte und Verantwortung sauber greifen.

FAQ

Lead Management im Maschinenbau

Warum ist Lead Management im Maschinenbau besonders anspruchsvoll?
Im Maschinenbau reicht ein einzelner Kontaktpunkt selten aus. Technische Fragen, Abstimmungen und längere Entscheidungen ziehen sich über mehrere Touchpoints. Lead Management macht diese digitalen Signale sichtbar und nutzbar für den Vertrieb.
Wie hilft Lead Nurturing bei erklärungsbedürftigen Maschinen und Anlagen?
Lead Nurturing spielt Inhalte passend zu Interesse und Verhalten aus. So bekommen Kontakte nicht einfach die nächste Mail, sondern Informationen, die zu Bedarf und Reifegrad passen.
Wann ist ein Maschinenbau-Lead bereit für den Vertrieb?
Ein Lead ist vertriebsnah, wenn mehrere Signale zusammenkommen: thematisches Interesse, relevante Downloads, Formularnutzung, passende Profilinformationen und ein erkennbarer Bedarf.

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