SQL
Was ist ein SQL
SQL steht für Sales Qualified Lead. Gemeint ist ein Kontakt, der aus Vertriebssicht so relevant ist, dass er aktiv weiterbearbeitet werden sollte. Der Lead hat also eine Qualität erreicht, bei der ein Gespräch, eine Qualifizierung oder eine konkrete Vertriebsaktion sinnvoll wird..
Im B2B ist ein SQL kein bloßer Kontakt und auch nicht einfach nur ein Formularabschluss. Der Begriff markiert den Punkt, an dem aus Interesse ein vertrieblich relevanter Fall wird.
SQL im Lead-Management
Vertriebsreife statt bloßer Aufmerksamkeit
Ein SQL zeigt, dass ein Lead nicht nur sichtbar geworden ist, sondern aus Sicht des Vertriebs Substanz hat. Das kann mit Bedarf, passender Rolle, konkretem Anlass oder erkennbarem Interesse zusammenhängen.
Wichtiger Übergabepunkt zwischen Marketing und Vertrieb
Der SQL-Status schafft Klarheit in der Zusammenarbeit. Er legt fest, ab wann ein Lead nicht mehr nur im Marketing-Kontext betrachtet wird, sondern aktiv in die Bearbeitung durch den Vertrieb übergeht.
Nur sinnvoll mit klaren Kriterien
Ein SQL funktioniert nur, wenn feststeht, wann dieser Status vergeben wird. Ohne gemeinsame Kriterien wird aus dem Begriff schnell eine weiche Einschätzung und genau das führt später zu Reibung zwischen Marketing und Vertrieb.
Nicht jeder Lead wird automatisch zum SQL
Viele Leads bleiben zunächst auf einer früheren Stufe, etwa weil Timing, Bedarf oder Relevanz noch nicht ausreichen. Genau deshalb ist SQL kein Mengenbegriff, sondern ein Qualitätsstatus.