Einführung
Wenn Spezialchemie auf Messegeschwindigkeit trifft
Die Fachmesse GIFA bot dafür den passenden Rahmen: Fachlich eng, international, vertriebsnah. Also genau der Ort, an dem viele B2B-Unternehmen noch sehr klassisch arbeiten: Gespräch führen, Messebogen ausfüllen, später Daten in Excel übertragen, danach ins CRM schieben. Vertraut? Sicher. Effizient? Eher nicht.
ASK Chemicals wollte Marketing Automation deshalb nicht als Theorie diskutieren, sondern im echten Messeumfeld testen. Das Ziel: Produktinteresse schneller sichtbar machen, den Vertrieb von Standardaufgaben befreien und intern zeigen, dass Automatisierung keine Kundenbeziehung ersetzt. Sie räumt nur den Weg frei.
Projektübersicht
Die Fakten im Überblick
| Kunde | ASK Chemicals |
| Branche | Gießereichemiebranche |
| Rahmen | GIFA, Fachmesse für die Gießereiindustrie |
| Ausgangslage | Messekontakte wurden klassisch über Gespräche, Messebogen, Excel und CRM erfasst |
| Ziel | Leadgenerierung mit Marketing Automation in Evalanche testen und den Vertrieb entlasten |
| Methode | digitale Messekampagne mit QR-Codes, Download-Auswahl, Double-Opt-in und Follow-ups |
| FLYMINT-Leistung | Konzeption der Kampagne, technische Umsetzung und Betreuung |
| Ergebnis | Weiterentwicklung von Marketing Automation für ASK Chemicals |
Die Ausgangslage
Wenn Messekontakte im Nachgang versanden
Auf einer Fachmesse entstehen Kontakte im Gespräch. Am Stand, zwischen Produktmustern, technischen Fragen und konkretem Interesse. Für ASK Chemicals war genau das wertvoll. Aber der Weg vom Gespräch zum nutzbaren Lead war zu lang.
Vor der Kampagne lief die Kontakterfassung allein klassisch: Der Vertrieb sprach mit Interessenten, füllte Messebögen aus und übertrug die Informationen später in Excel. Danach wanderten die Daten ins CRM. Jeder Schritt kostete Zeit und hing daran, dass der Vertrieb nach der Messe noch genug Luft für saubere Nacharbeit hatte.
Das Problem war also nicht der persönliche Kontakt. Im Gegenteil. Der war und blieb zentral. Das Problem lag in allem, was danach kam: manuelle Erfassung, doppelte Datenpflege, verzögerte Nachbereitung und begrenzte Reichweite. Denn ein Vertriebsteam kann auf einer Messe nur eine begrenzte Zahl an Gesprächen führen.
Die zentrale Frage lautete deshalb: Wie lässt sich Leadgenerierung auf einer Fachmesse digital erweitern, ohne den Vertrieb aus der Beziehung zu nehmen?
Die Lösung
Vom QR-Code zur nutzbaren Anfrage
FLYMINT übersetzte den Messekontakt in ein digitales Routing. Nicht als Ersatz für das Gespräch. Sondern als Ergänzung für alle Situationen, in denen Interesse entsteht, aber der Vertrieb nicht jeden Kontakt sofort persönlich vertiefen kann.
Und so sahen die zentralen Kampagnenelemente des Messe-Setups aus: die Bestätigungsseite, das Downloadcenter, die Double-Opt-in-Mail, Download-, Reminder- und Dankesmail.
In der Übersicht
Der genaue Ablauf der Kampagne
Von außen sah die Kampagne also einfach aus: QR-Code scannen, Download auswählen, Mails erhalten. Dahinter lag eine klare Logik aus Einwilligung, Zielgruppen, Downloadverhalten, Reminder und Dankesmail. Genau diese Struktur machte den Messekontakt über den Stand hinaus nutzbar.
Das Ergebnis
Aus einem Test wurde ein echter Einstieg
Das Pilotprojekt zeigte ASK Chemicals, dass Marketing Automation nicht groß anfangen muss, um Wirkung zu entfalten. Der erste Schritt lag nicht in einer riesigen Transformation. Er lag in einem klar begrenzten Anwendungsfall: Messekontakte besser erfassen, Produktinteresse sichtbar machen und Standardaufgaben automatisieren.
Für den Vertrieb bedeutete das:
weniger manuelle Nacharbeit nach der Messe. Interessenssignale lagen strukturiert vor und der Vertrieb konnte dort ansetzen, wo persönlicher Kontakt wirklich zählt.
weniger manuelle Nacharbeit nach der Messe. Interessenssignale lagen strukturiert vor und der Vertrieb konnte dort ansetzen, wo persönlicher Kontakt wirklich zählt.
Für das Marketing bedeutete das:
Es entstand ein belastbarer Beweis: Marketing Automation blieb keine Idee auf einer Folie, sondern wurde im echten Messeumfeld erfolgreich getestet.
Es entstand ein belastbarer Beweis: Marketing Automation blieb keine Idee auf einer Folie, sondern wurde im echten Messeumfeld erfolgreich getestet.
Der wichtigste qualitative Erfolg: ASK Chemicals entwickelte Marketing Automation mit Evalanche nach diesem Versuch weiter und nutzte den Ansatz langfristig. Damit erfüllte die Kampagne ihren eigentlichen Zweck. Sie öffnete intern die Tür für mehr Automatisierung, ohne den Vertrieb aus der Kundenbeziehung zu drängen.
Das Fazit
Marketing Automation braucht keinen großen Auftritt. Sie braucht einen guten Startpunkt.
Der ASK-Chemicals-Case zeigt, wie Marketing Automation in der Gießereichemiebranche sinnvoll beginnt: nicht mit einem Mammutprojekt, sondern mit einem klaren Anlass und echtem Bedarf. Denn Marketing Automation mit Evalanche braucht nicht zuerst perfekte Vorarbeit auf Kundenseite. Entscheidend ist, aus einem konkreten Vertriebs- oder Marketingproblem eine klare Strategie zu entwickeln. Inhalte, Einwilligungslogik, Tool-Setup und Kampagnenstruktur können Teil der FLYMINT-Leistung sein.
Die GIFA war dafür der passende Rahmen. Viele Kontakte, konkrete Produktinteressen, wenig Zeit und ein Vertrieb, der nach der Messe nicht in Standardaufgaben versinken sollte. FLYMINT machte daraus eine digitale Route, die Messe-Leads besser nutzbar machte und den Weg für den weiteren Einsatz von Marketing Automation öffnete.
So entstand aus einem Messetest ein Einstieg in modernes Lead Management: nah am Vertrieb, verständlich für das Marketing und mit wenig zusätzlicher Last für den Kunden.
Take Aways
Was B2B-Unternehmen daraus mitnehmen können
- Messe-Leads brauchen mehr als gute Gespräche. Wenn Interesse erst auf Papier landet, verliert ihr Tempo. Digitale Touchpoints machen aus Aufmerksamkeit schneller nutzbare Signale.
- Marketing Automation ersetzt keinen Vertrieb. Sie nimmt ihm Standardarbeit ab, damit mehr Zeit für echte Gespräche bleibt.
- Ein Pilotprojekt kann intern mehr bewegen als jede Präsentation. Marketing Automation überzeugt selten in der Präsentation. Sie überzeugt, wenn sie Arbeit abnimmt, ohne Menschen aus der Beziehung zu nehmen.
FAQ
Fragen aus der Praxis: Messe-Leads, Automation und Vertrieb
Wie hilft Marketing Automation bei der Leadgenerierung auf Messen?
Marketing Automation verbindet Messeinteresse mit der nächsten sinnvollen Aktion. Aus einem QR-Code-Scan wird eine konkrete Anfrage. Aus einer Anfrage wird nach bestätigtem Double-Opt-in eine Download-Mail. Aus dem Downloadverhalten entsteht ein Signal für Marketing und Vertrieb.
Warum eignet sich Marketing Automation für die Gießereichemiebranche?
In der Gießereichemie sind Produkte erklärungsbedürftig. Interessenten brauchen technische Informationen, klare Anwendungshinweise und verlässliche Ansprechpartner. Marketing Automation hilft, diese Informationen schneller bereitzustellen und den Vertrieb gezielter einzubinden.
Ersetzt Marketing Automation den persönlichen Messevertrieb?
Nein. Sie entlastet ihn. Der Vertrieb bleibt dort stark, wo Beziehung, Beratung und Fachwissen zählen. Automatisiert werden vor allem Standardaufgaben wie Download-Versand, Reminder und erste Follow-ups.
Ihr wollt Messe-Leads nicht länger in Bögen, Listen und Nacharbeit verlieren?
Dann lasst uns über Marketing Automation sprechen, die zu eurem Vertrieb passt: klar, nutzbar und ohne Tool-Nebel: