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Digitale B2B-Vermarktung: Eure aktuelle Entwicklungsstufe erkennen

So arbeitet ihr mit Blueprint & Playbook zum FLYMINT Market Evolution Model

Marketing Evolution Model by FLYMINT Marketing Evolution Model by FLYMINT

Vielleicht habt ihr nach Kapitel 2 schon ein erstes Gefühl dafür, wo eure digitale B2B-Vermarktung heute steht. Vielleicht erkennt ihr euch klar in einer der fünf Stufen wieder. Vielleicht merkt ihr aber auch: So eindeutig ist es nicht. Genau deshalb braucht es den FLYMINT Blueprint als Arbeitsgrundlage.

In diesem Kapitel klären wir, wie der Blueprint aufgebaut ist, welche Kategorien und Begriffe ihr für die Selbsteinordnung braucht und wie ihr mit der Matrix arbeitet. Ihr erfahrt, wie ihr eure Situation entlang der fünf Entwicklungsstufen prüft, woran ihr Stärken und Lücken erkennt und wie ihr eure Selbsteinschätzung validieren könnt.

Was dieses Kapitel euch bringt

Der FLYMINT Blueprint ist keine einfache Checkliste, sondern eine Matrix zur Selbsteinordnungeurer digitalen B2B-Vermarktung.
Bevor ihr den Blueprint ausfüllt, müsst ihr die zentralen Begriffe verstehen: Kategorien, Bewertungslogik, Denkweisen und Vermarktungsfähigkeit.
Die Kategorien DATA & KPI, TECH, CONTENT, WORK ON und PEOPLE zeigen, aus welchen Blickwinkeln ihr eure Marktbearbeitung betrachtet.
Die Arbeit mit dem Blueprint hilft euch, nicht nur einzelne Maßnahmen zu bewerten, sondern das Zusammenspiel der Elemente eurer Vermarktung sichtbar zu machen.
Das wichtigste Ergebnis ist eine belastbare Erkenntnis: Wo steht euer Unternehmen heute und welche Entwicklungsstufe solltet ihr im Playbook vertiefen?
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Was der Blueprint sichtbar macht


Der FLYMINT Blueprint ist euer Arbeitsmaterial zum Market Evolution Model. Er hilft euch nicht nur dabei, eine Stufe anzukreuzen. Er macht sichtbar, wie eure digitale B2B-Vermarktung heute tatsächlich aufgestellt ist: Wo gibt es tragfähige Grundlagen? Wo entstehen Brüche? Wo wirken Maßnahmen nur einzeln, aber noch nicht im Zusammenspiel?

Ihr könnt euch die einzelnen Elemente eurer Vermarktung wie Zahnräder vorstellen. Jedes erfüllt eine Aufgabe. Aber erst wenn die Zahnräder sauber ineinandergreifen, treiben sie sich gegenseitig an. Nur dann entsteht hinten Bewegung, wenn vorne Energie hineingegeben wird. Genau so verhält es sich mit Daten, Technologie, Inhalten, Arbeitsweisen und Menschen: Wenn sie nicht aufeinander abgestimmt sind, verpufft Aufwand. Wenn sie zusammenspielen, entsteht Vermarktungsfähigkeit.

Dafür verbindet der Blueprint zwei Blickrichtungen. Auf der einen Seite stehen die fünf Entwicklungsstufen des Market Evolution Models. Auf der anderen Seite stehen die Kategorien, mit denen ihr eure Marktbearbeitung bewertet: DATA & KPI, TECH, CONTENT, WORK ON und PEOPLE. Erst aus dieser Kombination entsteht ein belastbares Bild eurer aktuellen Vermarktungsfähigkeit

Wichtig ist: Der Blueprint ist kein Test, bei dem am Ende eine einzige richtige Antwort herauskommt. Er ist eine Matrix zur Selbsteinordnung. Ihr betrachtet eure Vermarktung aus mehreren Perspektiven, erkennt Muster und gleicht euer erstes Bauchgefühl mit konkreten Beobachtungen ab. Dadurch entsteht nicht sofort der perfekte Maßnahmenplan. Aber ihr erkennt, wo euer Unternehmen heute steht, welche Bereiche bereits tragen und wo Lücken eure Entwicklung bremsen.

So füllt ihr den Blueprint richtig aus


Nutzt den FLYMINT Blueprint als Arbeitsfläche für eure Selbsteinordnung. Füllt ihn nicht allein aus, sondern mit Menschen aus Marketing, Vertrieb, Geschäftsführung und den Bereichen, die Daten, Tools oder Inhalte verantworten.

Geht Schritt für Schritt vor:

  • Startet mit einer Kategorie, zum Beispiel DATA & KPI, TECH, CONTENT, WORK ON oder PEOPLE.
  • Lest die Aussagen zu den fünf Entwicklungsstufen im Blueprint und prüft, welche Aussage eure heutige Realität am besten trifft.
  • Bewertet nicht euren Anspruch, sondern das, was im Alltag wirklich passiert.
  • Markiert Unsicherheiten, wenn ihr euch zwischen zwei Stufen bewegt oder unterschiedliche Einschätzungen im Raum stehen.
  • Wiederholt diesen Blick für jede Kategorie, bis ein vollständiges Bild eurer aktuellen Vermarktung entsteht.

Wenn Marketing eine Kategorie anders bewertet als Vertrieb, ist das kein Fehler im Ausfüllen. Es zeigt, dass eure Vermarktung an dieser Stelle noch keine gemeinsame Sicht hat und eure Zahnräder nicht ineinandergreifen.

Am Ende zählt nicht, in welcher Stufe oder Kategorie ihr die meisten Kreuze setzt. Entscheidend ist das Muster: Liegen alle Kategorien ungefähr auf derselben Entwicklungsstufe? Gibt es Bereiche, die deutlich weiter sind? Oder gibt es Zahnräder, die stark wirken, aber andere noch nicht antreiben?

Aus diesem Muster erkennt ihr, wo euer Unternehmen in Sachen B2B-Vermarktung heute steht und welches Kapitel im Playbook euch als nächstes weiterhilft.

Wie ihr Kategorien und Stufen richtig zusammenlest


Im Blueprint bewertet ihr nicht nur, welche Kategorie vorhanden ist. Ihr prüft, auf welcher Entwicklungsstufe diese Kategorie tatsächlich trägt. Das ist der wichtigste Unterschied zur klassischen Checkliste.

Eine Stufe ist in einer Kategorie erst dann erreicht, wenn drei Dinge zusammenkommen:

  • Es gibt eine erkennbare Grundlage.
    Zum Beispiel Daten, Inhalte, Tools, Routinen oder Verantwortlichkeiten.
  • Diese Grundlage wird im Alltag genutzt.
    Nicht nur geplant, nicht nur einmal getestet, nicht nur in einem Projekt.
  • Sie unterstützt die Aufgabe der jeweiligen Stufe.
    Also informieren, kommunizieren, profilieren, Kaufsignale erkennen oder Marketing und Vertrieb verbinden.

Nehmt deshalb jede Zelle im Blueprint als Prüffrage: Können wir das heute belastbar zeigen?

Wenn ihr bei einer Aussage nur sagen könnt: „Das haben wir vor“, „Das könnte unser Tool“, „Das machen wir manchmal“ oder „Das weiß eigentlich nur eine Person“, dann ist diese Stufe noch nicht stabil erreicht.

Hilfreich ist eine einfache Gegenprobe:

  • DATA & KPI: Könnt ihr die Aussage mit echten Daten belegen?
  • TECH: Funktioniert die technische Grundlage im Alltag, nicht nur theoretisch?
  • CONTENT: Führt der Inhalt zur Aufgabe der Stufe oder ist er nur vorhanden?
  • WORK ON: Gibt es eine wiederholbare Arbeitsweise oder nur Einzelaktionen?
  • PEOPLE: Sind Verantwortung, Wissen und Entscheidungen klar verteilt?

So erkennt ihr schneller, ob ein Kreuz im Blueprint wirklich eure aktuelle Vermarktungsfähigkeit beschreibt oder ob ihr gerade euren Wunschzustand bewertet. Das Ergebnis soll nicht schöner aussehen. Es soll euch helfen, die nächste sinnvolle Entwicklungsaufgabe zu erkennen.

Wie ihr Stärken, Lücken und Ungleichgewichte eurer B2B-Vermarktung erkennt


Wenn der Blueprint ausgefüllt ist, beginnt die eigentliche Einordnung. Schaut nicht zuerst auf einzelne Kreuze, sondern auf das Gesamtbild. Der Blueprint zeigt euch, ob eure Vermarktung gleichmäßig entwickelt ist oder ob einzelne Zahnräder stärker arbeiten als andere.

Lest die Matrix in zwei Richtungen:

  • Von links nach rechts über die Entwicklungsstufen:
    Prüft je Kategorie, wie sie sich über die fünf Stufen entwickelt. Wie sieht DATA & KPI in Stufe 1 aus? Was müsste in Stufe 2 dazukommen? Was verändert sich in Stufe 3, 4 und 5? So erkennt ihr, ob eine Kategorie nur früh funktioniert oder ob ihr ihre Qualität bis in höhere Entwicklungsstufen durchtragen könnt.
  • Von oben nach unten innerhalb einer Entwicklungsstufe:
    Prüft, ob alle Kategorien die jeweilige Stufe sauber tragen. Wenn ihr euch zum Beispiel bei Kontakte profilieren einordnet, reicht es nicht, dass CONTENT passende Downloads liefert. Ihr braucht auch Daten, Technik, Arbeitsroutinen und Menschen, die Profilierung möglich machen.

Tipp zur Visualisierung: Markiert im Blueprint mit unterschiedlichen Farben, was positiv heraussticht und was kritisch auffällt. So erkennt ihr schneller, ob eure Vermarktung stabil wächst oder ob einzelne Zahnräder andere ausbremsen.

Ein stabiler Bereich zeigt sich daran, dass eine Entwicklungsstufe über mehrere Kategorien hinweg belastbar erfüllt ist. Eine Lücke zeigt sich dort, wo eine Kategorie die nächste Stufe noch nicht mitträgt. Ein Ungleichgewicht entsteht, wenn einzelne Kategorien weiter wirken als andere, aber das Zusammenspiel fehlt.

Typische Muster können so aussehen:

  • TECH ist weit, PEOPLE hinkt hinterher: Tools sind vorhanden, aber Verantwortung, Anwendung und Entscheidungen sind nicht klar.
  • CONTENT ist stark, DATA & KPI bleibt schwach: Es gibt gute Inhalte, aber zu wenig Erkenntnis darüber, wer reagiert und was daraus entsteht.
  • DATA & KPI ist vorhanden, WORK ON fehlt:Zahlen sind verfügbar, aber es gibt keine feste Routine, um daraus Aufgaben abzuleiten.
  • Marketing ist weiter als Vertrieb:Leads oder Signale entstehen, werden aber nicht sauber übernommen, bewertet oder zurückgemeldet.

Diese Muster sind oft wichtiger als der einzelne Haken im Blueprint. Sie zeigen, warum Vermarktung trotz Aktivität nicht vorankommt. Wenn ein Zahnrad leerläuft, reicht es nicht, vorne mehr Energie hineinzulegen. Dann müsst ihr prüfen, welches Element die Bewegung unterbricht.

Welche Stufe erreicht eure aktuelle B2B-Vermarktung im Market Evolution Model


Nach dem Ausfüllen beantwortet ihr einfach die Frage: In welcher Entwicklungsstufe konntet ihr alle Kategorien belastbar abhaken?

Diese Stufe beschreibt eure aktuelle Vermarktungsfähigkeit. Sie zeigt, was heute nicht nur vorhanden ist, sondern im Zusammenspiel trägt.

Alles rechts davon ist kein Fehler. Es zeigt euer Entwicklungspotenzial.

Im nächsten Schritt übersetzt ihr genau dieses Potenzial in klare Aufgaben: Lest im passenden Stufenkapitel weiter und prüft dort, welche nächsten Schritte aus eurer aktuellen Entwicklungsstufe entstehen.

Jetzt den nächsten Schritt gehen – springt direkt rein in eure Stufe:

  • Kapitel 3.1 – Stufe 1: Digital informieren
  • Kapitel 3.2 – Stufe 2: Digital kommunizieren
  • Kapitel 3.3 – Stufe 3: Kontakte profilieren
  • Kapitel 3.4 – Stufe 4: Kaufsignale erkennen
  • Kapitel 3.5 – Stufe 5: Marketing-Sales-Loop
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Ihr habt unseren Blueprint noch gar nicht auf dem Tisch?

FAQ

Was ist der FLYMINT Blueprint zum Market Evolution Model?

Der FLYMINT Blueprint ist ein Arbeitsmittel, das die Komplexität digitaler B2B-Vermarktung sicht- und beherrschbar macht. Als Matrix zur Selbsteinordnung verbindet er die fünf Stufen des Market Evolution Models mit den Kategorien DATA & KPI, TECH, CONTENT, WORK ON und PEOPLE. Einmal ausgefüllt, habt ihr den aktuellen Stand eurer Vermarktung schwarz auf weiß vor euch und könnt klar erkennen, wo ihr steht, wo es hakt und welche nächsten Schritte sinnvoll sind, um Wirkung, Effizienz und Wachstum gezielt weiterzuentwickeln.

Wie arbeite ich mit dem FLYMINT Blueprint?

Ihr prüft jede Kategorie entlang der fünf Entwicklungsstufen und markiert, welche Aussagen eure heutige Realität am besten beschreiben. Am besten nicht allein: Bezieht unterschiedliche Perspektiven aus Marketing, Vertrieb und Geschäftsführung ein. Wichtig ist: Bewertet nicht euren Anspruch, sondern das, was im Alltag wirklich passiert. Am Ende zeigt euch der Blueprint, welche Stufe über alle Kategorien hinweg trägt.

Warum sollte der Blueprint nicht allein ausgefüllt werden?

Damit ein digitaler Vermarktungsprozess langfristig trägt, müssen die unterschiedlichen Elemente ineinandergreifen, wie Zahnräder in einer Maschine. Genau deshalb sollte der Blueprint nicht allein ausgefüllt werden. Marketing, Vertrieb, Geschäftsführung sowie die Verantwortlichen für Daten, Tools und Inhalte bringen jeweils eigene Perspektiven ein. Erst im gemeinsamen Abgleich wird sichtbar, wo Einschätzungen auseinandergehen, wo Abstimmung fehlt und welche Zahnräder noch nicht sauber ineinandergreifen.

Woran erkenne ich meine aktuelle Entwicklungsstufe im Market Evolution Model?

Eure aktuelle Entwicklungsstufe ist die Stufe, in der ihr alle Kategorien belastbar abhaken könnt. Wenn einzelne Kategorien weiter sind, zeigt das Potenzial. Wenn andere zurückfallen, zeigen sie, warum die nächste Stufe noch nicht stabil erreicht ist.

Was mache ich, nachdem ich den Blueprint ausgefüllt habe?

Lest im passenden Kapitel des Playbooks weiter. Dort wird eure aktuelle Entwicklungsstufe vertieft: Typische Symptome, typische Herausforderungen und Impulse für Quick Wins zur nächsten Stufe. So wird aus der Selbsteinordnung ein konkreter, strategischer Plan dafür, wie ihr die nächste Stufe im Market Evolution Model erreicht.

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